Chrystal Kayak: Abenteuerlust auf entspannte Art

von Friederike Hiller

Mit dem Chrystal Kayak die Unterwasserwelt entdecken

Ein faszinierender Blick in die Unterwasserwelt – und das nicht nur mit trockenen Füßen sondern auch ohne Schnorchel. Vielleicht nicht unbedingt entwickelt, um Seegraswiesen und Butt zu beobachte – doch auch das kann bei klarem Wasser zum Erlebnis werden.

Genießen, Träumen nachhängen, die Seele baumeln lassen und bunten Fischen zuschauen, wie sie sich am Riff tummeln und nach Nahrung zwischen den Korallen suchen. Und dabei nicht von vielen Menschen, wie auf einem Glasbodenboot umgeben sein, sondern eher das intime Entdecker-Feeling haben, als wenn man mit der Taucherbrille und Schnorchel an der Meeresoberfläche dahin treiben würde. In den USA wurde dafür das Chrystal Kayak entwickelt.

Bunte Welt mit faszinierenden Wesen

Majestätisch breitet der Manta-Rochen seine Schwingen aus, wenn er wie schwerelos durch den Ozean zieht. Klobiger, aber dafür nicht weniger imposant, lässt sich die Schildkröte treiben. Dann taucht ein buntes Riff auf, die Korallen bewegen sich mit der Strömung, als wenn der Wind sie leicht hin und her bewegt. Dazwischen tummeln sich die bunten Fische, formen ihre Mäuler zu einem O und knabbern alles nach Nahrung an.

Foto: Jakob Owens

Wo Butt und Krebs zu Hause sind

Szenenwechsel: Der windstille Tag lässt das Meer ganz ruhig werden, nicht das kleinste Wellchen kräuselt die Oberfläche, und auch am Meeresboden wirbelt keine Strömung die Sedimente auf. Alles ist ruhig – die Sicht klar. So lässt sich im Sand der Butt erkennen, der von den Paddelschlägen des Kajaks aufgeschreckt aus dem Sand sich windet – ein, zwei Flossenschläge nutzt, um sich ein Stück weiter wieder einzubuddeln. Dazwischen wiegen sich die Seegraswiesen im Wasser, zwischen ihren Halmen wimmelt es vor kleinen Fischen und Krebsen.

Foto: Jeremy Bishop

Mittendrin und doch trocken

Schwein gehabt - mit dem Chrystal Kayak trockenen Fußes die Unterwasserwelt erkunden. Foto: Jakob Owens
Schwein gehabt - trocken beobachtet.

Egal ob über dem karibischen oder pazifischen Riff oder der Kinderstube der Ostsee, an der Oberfläche treibt ein durchsichtiges, mehr als drei Meter langes, aber weniger als ein Meter breites Kajak dahin. Das etwa 20 Kilogramm schwere, transparente Kanu kann von einem oder zwei Paddlern gefahren werden. Damit der Spaß an der ins Wasser gerichteten Aussicht lange bestehen bleibt, appelliert der Hersteller an seine Kunden, das Kajak nicht über den Sand zu ziehen und auch bereits aus dem Wasser zu heben, bevor es auf den Sand auffährt. So lassen sich Schrammen vermeiden, die Linien durchs klare Bild ziehen würden. Ganz billig ist der „Taucherbrille in groß und komfortabel und trocken“ Spaß nicht. 1499 Dollar, die momentan etwas 1370 Euro entsprechen, kostet das Gefährt, das den Blick in eine andere Welt freigibt. Einfach treiben lassen und dabei nicht nur die Aussicht auf Himmel und Horizont und die umliegenden Ufer genießen sondern auch schauen, was unter dem Paddler vor sich geht. Welche Fische umkreisen neugierig den Gast an der Oberfläche? Welche wenden dich gelangweilt ab und schauen eher, dass sie Nahrung finden? Und was gibt es noch alles zu entdecken? Abenteuerlust auf entspannte Art.

Bildnachweis Wasserschwein: Jakob Owens

Foto: Antonio Arcos

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