Gut für die Haut, gut für die Riffe

von Friederike Hiller

Altes Rezept, neuer Faktor: Was von Surfern und Outdoor-Enthusiasten getestet wurde, hält hoffentlich den eigenen Anforderungen an einen Sonnenschutz stand. Die Nachfrage nach Zink-Cremes ist unter Wassersportlern ungebrochen. Aber der Faktor muss auch stimmen, daher wurden noch höhere Schutz-Faktoren mit ins Programm aufgenommen.

Flower Power trifft es zwar nicht ganz, denn es ist nicht die Kraft der Blumen, sondern die der Natur, die die Surferszene im Blick hat. Aber manchmal sind die Produkte genauso bunt. So werden für Wasser- oder auch Schneesport Sonnenschutz-Produkte eingesetzt, die auf chemische Filter verzichten und den wasser- sowie schweißfesten Schutz durch den physikalischen UV-Filter Zink gewährleisten. Das Zinkoxid reflektiert die UV-Strahlen und blockt sie so ab. Zudem soll Zink auch insgesamt gut zur Haut sein. So soll es bei Akne und gegen Hautreizungen helfen.

Beim Surfen testen und prüfen

Daher hat auch der deutsche Hersteller Swox nichts an seiner Zink-Rezeptur verändert, sondern den Lichtschutzfaktor 50 mit eingeführt. „Unsere Athleten und Kunden haben den Wunsch nach hohen Lichtschutzfaktoren geäußert. die Nachfrage ist da, deshalb haben wir reagiert, “ erklärte Katharina Kestler von Swox. „Uns ist wichtig, dass die UV Filter extrem lange auf der Haut halten. Das kann man am besten beim Surfen testen und überprüfen.“ Und so haben Kiter, Surfer und Schneesportler wie die Nürnbergerin Lisa Zimmermann und die brasilianische Kiterin Bruna Kajiya unzählige Stunden im Wasser oder Schnee mit dem Sonnenschutz verbracht. Denn hinter der Sonnenschutz-Marke steht ein Team aus leidenschaftlichen Sportlern.

Foto: swox

Von Surfern, für Surfer

Ein großes Team aus Outdoor-Sportlern hat auch Zinka um sich geschart. Sie blicken auf 30 Jahre Erfahrung im Zink-Sonnencreme-Business zurück und ihr Motto ist bunt und „Hauptsache auffallen“. Die quietschbunte Geschichte begann mit den angesagten Neonstreifen der 80er Jahre, die über Nase und Wangen verliefen und Sonnenschutz farbenfroh machten. Auch die eher farblosen 90er haben sie überstanden und bieten heute ihr Zink-Stifte noch immer bunt oder brav weiß an.

Von Surfern, für Surfer: Auf das Konzept setzte auch der Neuseeländische Hersteller SurfersSkin, der seiner Zink-Creme ein Extra an Hautpflege durch Manuka-Honig und Aloe Vera hinzugefügt hat. Die Sportler leben mit den Elementen, sind ihnen verbunden und wer so der Natur nahe ist, der schmiert sich auch kein Öl ins Gesicht. Paraben-, Mineralöl- und Parfümfrei, darauf achten auch Hersteller aus dem Bereich der Naturkosmetik, die keine Sport-Community aufgebaut haben, wie Badger, anakiel und eco.

Foto: Swox

Nachhaltigkeit in der Natur der Surfer

„Gut für die Haut, gut für die Riffe“ ist ein weiteres Merkmal der Zink-Produkte. Ali’s Naturals aus Florida setzt auf 100 Prozent organisch abbaubare Produkte, denn „wir sind von der Gesundheit der Ozeane abhängig.“ Der Zink-Sonnenschutz auf der Basis von Shea Butter und Kokusnussöl soll somit „Riff-ungefährlich“ sein und nicht dem Ökosystem der Riffe und Ozeane schaden.

Und auch Swox hat bei seinen Neuerung auf den Umweltschutz geachtet. So sollen die neuen Tuben aus einem Plastik bestehen, das zum Teil aus dem nachwachsenden Rohstoff Zuckerohr gewonnen wird, statt wie üblich aus fossilen Brennstoffen. Durch die Verwendung von Ethanol aus biologisch in Brasilien angebautem Zuckerrohr wird der CO2 Ausstoß bei der Tubenproduktion gesenkt. „Als Surfer ist uns Nachhaltigkeit natürlich und quasi naturgegeben ein sehr wichtiges Anliegen. Wir versuchen deshalb in möglichst allen Bereichen nachhaltig zu agieren.“

Bildernachweis: Swox

Foto: Felix Pirker

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