Kraft für Körper und Geist

von Friederike Hiller

Coastwriter geht auf die Matte. Uns haben immer wieder Anfragen erreicht, ob wir auch selbst Kurse anbieten. Dass wir das bisher verneinen mussten, wird sich ändern. In Zusammenarbeit mit dem Personal-Training Happy and Healthy sowie der Heilpraxis Eigene Mitte Finden haben wir ein Konzept entwickelt, mit dem Ihr fit für den Boardsport – egal ob auf dem Wasser oder im Schnee – werdet sowie Eure mentalen Kräfte stärken könnt und zur äußeren und inneren Balance findet. Lasst es fließen: Das ist das Motto von Flow-Time in den speziellen Kursen, Einzeltrainings und Retreat.

Ausgleich und Vorbereitung

Der Atem fließt, der Schweiß auch: Das Schwitzen ist für einen guten Zweck, denn „wenn die körperliche Fitness stimmt, steigt die Sicherheit auf dem Brett ebenso wie das Selbstbewusstsein und man ist entspannter“, erklärt Personal-Trainerin Anne Werner. „Gleichzeitig kann dadurch das Risiko reduziert werden, sich zu verletzen.“ Wie bei jedem Sport in der Natur hängt auch der Boardsport von der Witterung ab. So lassen sich Phasen ohne Wind, Welle oder Schnee nutzen, um den Körper vorzubereiten oder einen Ausgleich zu schaffen. Neben einer guten Kondition – vor allem wenn die Abfahrt oder die Session auf dem Wasser länger wird – sind auch Kraft, Koordination, Balance und Beweglichkeit gefragt. „Ziel des Trainings ist es also, den Körper so real wie möglich auf die Wasser- oder Schneezeit und die Situation vorzubereiten. Das funktioniert leider nur bedingt an den geführten Kraftgeräten im Fitnessstudio, daher ist es darüber hinaus wichtig mit wackeligen Untergründen (beispielsweise einem Wackelbrett), funktionellen Übungen sowie Yoga und Pilates für ein ganzheitliches Training zu sorgen“, sagt die Kielerin.

Ausbalanciert und im Einklang auch mit Hypno Yoga

Verkürzte Muskeln, schnell ermüdende Muskulatur: Um flexibel zu bleiben, ist es wichtig, nicht einseitig zu belasten und dem Körper Spielräume zu ermöglichen. Jeder Tag ist anderes und jeder Tag bietet die Erfahrung, was heute möglich ist. Mit Neugier lassen sich so Grenzen und Fähigkeiten von Körper und Geist entdecken und ausloten. Daher ist Yoga eine perfekte Ergänzung nicht nur zum Leistungs- oder Boardsport. „Anders als bei Leistungssportlern oder ambitionierten Freizeitsportlern steht der Leistungsgedanke beim Yoga nicht im Mittelpunkt, vielmehr sollen Körperbewusstsein und Körperwahrnehmung geschult werden“, fasst Anne Werner zusammen. „Da Boardsportler sich viel auf dem Wasser, der Piste oder mit dem Skateboard auf Asphalt aufhalten, ist der Körper teilweise durch die sportspezifischen Bewegungen in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Es entstehen oft Dysbalancen, die Beschwerden und Verletzungen hervorrufen und so letztendlich auch die Leistungsfähigkeit einschränken können.“ Um dem entgegenzuwirken, bietet Yoga durch das Training mit dem eigenen Körpergewicht die beste Möglichkeit, um Beweglichkeit, Stabilität und Kraft zu verbessern. Aber vor allem auch die eigene Balance zu finden oder wiederzuentdecken. Der Fluss der Übungen, ebenso wie Meditations- und Atemübungen können so die Konzentration und Ausgeglichenheit steigern und zum Stressabbau oder Entspannung beitragen.

Im Flow, in Trance im Einklang: Hypno Yoga ist eine spezielle Form, die es ermöglicht, Blockaden abzubauen, eigene Ressourcen zu fördern und die eigene Stärke zu erkennen.

Die Gedanken entscheiden

Was braucht es noch, um seine eigenen Ziele zu erreichen oder einfach noch besser die Aktivität genießen zu können? „Die sportliche Leistung entscheidet sich auch im Kopf. Mentales Training ist im Leistungssport schon lange ein wichtiger Faktor“, erklärt die Personal-Trainerin. „Jeder Leistungssportler kämpft mit seinen eigenen Gedanken, egal ob Schwimmer, Läufer oder Segler. Gedanken und der eigene Wille können ausschlaggebend dafür sein, ob etwas gelingt oder nicht. So wie man sich körperlich auf einen Wettkampf vorbereitet kann man sich auch mental vorbereiten.“ Das gilt nicht nur für Spitzensportler. Denn es geht nicht nur darum, im entscheidenden Moment alles abzurufen, was möglich ist und woran man so lange hart trainiert hat, sondern mit mentalem Training lassen sich auch Regeneration fördern, Spannungen auf- oder abbauen sowie anders mit psychischem Stress (beispielsweise Druck von außen) umgehen.

Foto: Marion Michele / Unsplash

Feel it – your body, your mind, your soul

Der Akku ist leer, Stress bestimmt den Tagesablauf, etwas für sich selbst zu tun, bleibt auf der Strecke. Wer Schwierigkeiten hat, sich im Alltag Inseln zu schaffen, in denen das eigene Wohlbefinden im Vordergrund steht, für den sind Auszeiten sinnvoll. „Im Alltag fällt es vielen schwer, sich selbst etwas Gutes zu tun. Obwohl wir uns beispielsweise mit einem wohlverdienten Abendessen belohnen oder der Wein auf der Couch als Belohnung für einen langen Arbeitstag entschädigt, schwinden unsere Kräfte und wir brauchen dringend wieder mehr Bewegung, Energie und Zeit. Wir verbringen viel Zeit damit, darüber nachzudenken, was wir ändern können und stehen dann schnell wieder vor denselben Problemen“, sagt Anne Werner. Um es langfristig zu schaffen, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen, braucht es oft einen Anstoß. „Den Grundstein dafür legen wir beim Flow-Time-Retreat. Mit dem einwöchigen Programm aus Yoga, Meditation, Kreativworkshops, mentalem Training, Coaching für alle Lebensbereiche, Wassersport und Fitness haben wir es geschafft, alle wichtigen Aspekte für unsere Teilnehmer unter ein Dach zu bekommen. Wir konzentrieren uns nicht nur auf die körperliche Ebene sondern auch auf die mentale. Ganz nach dem Motto: Feel it – your body, your mind, your soul.“

Kurse, Einzeltraining und Retreat

Kurse und Einzeltrainings starten im Januar, das Retreat im Juni. Bis dahin gibt es den Flow-Time Adventskalender auf Facebook und Instagram. Hinter jedem Türchen stecken Übungen für Körper und Geist.

Weitere Infos findet Ihr auch auf www.flow-time.de, www.happyandhealthykiel.de und www.eigenemittefinden.de

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