Volle Konzentration im richtigen Moment

von Friederike Hiller

Eine neue Trainingswoche in Australien: Drei Contests surfte Camilla Kemp bereits dort - auch Anfang März bei der Qualifikationsserie der WSL. Für die deutsche Nationalmannschaft möchte sich Camilla Kemp für die olympischen Spiele qualifizieren. Die Zeit in Australien nutzt sie als perfekte Vorbereitung: „Ich habe viel gelernt und bin sehr zufrieden mit meinem Surfen und der Art, wie ich hier trainiert habe.

Coastwriter: Du bist gerade in Australien auf einem Wettkampf. Wie sind die Bedingungen und was hast Du Dir als Ziel gesetzt? 
Camilla Kemp: Ich liebe Australien! Das ganze Land - die ganze Küste - lebt Surfkultur. Ein tolles Land zum trainieren. Viele Wellen und warmes Wasser. Ich erhoffe mir eine gute Platzierung, aber das Wichtigste ist dieses Jahr das Training und die Vorbereitung auf den letzten Qualifikations-Wettkampf für Olympia 2020.

 

Wie ist es für Dich Teil der Nationalmannschaft zu sein?
Ich freue mich sehr, in so einem wichtigen Jahr in der deutschen Nationalmannschaft zu sein. Im Mai geht es in El Salvador um die Qualifikation für Olympia. Wir sind total motiviert und bereit!

Wie gut passen für Dich Surfen und Olympische Spiele zusammen? 
Ich finde, dass die Tatsache, dass der Surfsport olympische Disziplin geworden ist, das Surfen nochmal verbessert und dynamisiert hat. Alle Surfer haben einen Unterschied gespürt.. Es wird alles sehr viel ernster genommen. Und natürlich gibt es nun auch sehr viel mehr finanzielle  Unterstützung für unseren Sport.

Foto: Deeply, Carlos Pinto Photos

Was ist Deine Strategien, wenn Du auf dem Wasser bist?
Das kommt immer drauf an, wofür man trainiert, aber meistens liegt meine Strategie darin, die besten Wellen zu finden.

Wie findest Du Deinen Fokus und Deine Konzentration?
Ich finde es schon wichtig, dass man hart arbeitet. Ich kann mich dann gut fokussieren und konzentrieren, wenn es darauf ankommt. Ich schalte aber auch gern ab und habe Spaß, wenn ich Zeit habe.

 

Was ist Dein Homespot?
Ich lebe in Cascais, Portugal. Mein Lieblingsspot ist wirklich mein „homebreak“ Praia do Guincho. Es ist einfach schön, zuhause zu sein und dort zu surfen.

Was bedeutet Surfen für Dich?
Surfen bedeutet für mich heutzutage wirklich alles. Es ist meine Leidenschaft!

Was ist Dir an Land als Ausgleich zum Surfen wichtig? 
Außerhalb des Wassers sind mir meine Familie und Freunde sehr wichtig.

Kannst Du Dich noch an Deine erste Surfsession erinnern?
Ich habe angefangen zu surfen, als ich etwa zehn Jahre alt war. Das erste Mal mit meinem großen Bruder. Ich habe ihm früher eigentlich alles nachgemacht. Die Wellen und die Strömungen waren für mich eine neue Herausforderung.

Vielen Dank für das Gespräch!

Bildnachweis Titelfoto: Riblanc

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