Von der ersten Minute an

von Friederike Hiller

Powerhalsen trainieren und beim Deutschen Windsurf Cup im Slalom starten, das ist das Ziel von Louisa Moldenhauer für das kommende Jahr. Die Windsurferin will „irgendwann im DWC auch weiter vorne mitfahren“ und so wie Lena Erdil im Männerfeld mithalten. Bei den Deutschen Meisterschaften am Dümmersee kämpfte sie aber zunächst mit wenig Wind.

Wenig Wind aber viel Spaß

Bundesligafinale der Windsurfer und Deutsche Meisterschaft im Bic Techno am Dümmersee waren für Louisa Moldenauer ein Heimspiel. Ein „cooles Event“ an ihrem Homespot, erklärte die 16-Jährige. „Leider hat der Wind nicht so mitgespielt, wie sich das - denke ich mal - alle gewünscht hätten.“ Lediglich am Freitag seien gute Bedingungen gewesen, sodass an dem Tag zwei Slalom Läufe gesurft werden konnten. Sonnabend lies der Wind dann nach, trotzdem wurden noch weitere zwei Läufe ausgetragen. Denn am Sonntag war er dann zu schwach. „Es wurde jedoch nicht langweilig, da wir an Land die Möglichkeit hatten Segways zu testen und dann ein SUP Funrace gestartet wurde“, freute sich Louisa Moldenhauer. „Es war auf jeden Fall ein gutes Gefühl“, beschreibt sie das Surfen auf dem Heimrevier. „Es hat es Spaß gemacht, sich mit der Konkurrenz zu messen, die dieses Jahr wirklich sehr stark war.“

Begeistert dabei geblieben

Der Dümmersee ist nicht nur das Heimrevier der 16-Jährigen. Dort lernte sie das Windsurfen und entfachte ihre Leidenschaft. „Wir haben einen Wohnwagen am Dümmer stehen und da ich dann eigentlich jedes Wochenende da war beziehungsweise bin, habe ich mich dann dazu entschieden einen Schnupperkurs bei der Freizeitarena Dümmersee zu machen“, berichtet sie. „Ich war direkt so begeistert, dass ich direkt meinen Schein gemacht habe.“ Zudem wurde sie bei der Freizeitarena Dümmersee im Team aufgenommen und half mit, den Surfunterricht zu gestalten. „Windsurfen ist für mich mit die coolste Sportart, die es gibt. Weil ich das Gefühl liebe, auf dem Wasser zu sein.“ Sie suche die Herausforderung mit sich selbst und genieße die Geschwindigkeit, wenn sie über den See surfe oder indem sie sich mit Freunden messe und um die Wette fahre.

Trainingstermine finden

Als sie das allererste Mal auf dem Surfbrett stand, hätte sie niemals gedacht, irgendwann bei einem Bundesligafinale oder bei einer Deutschen Meisterschaft mitzufahren. „Aber mir war direkt klar, dass ich auf jeden Fall bei dieser Sportart dabei bleiben werde, da ich ab der ersten Minute super viel Spaß hatte.“ Uns so verbringt sie die Wochenenden, wenn genügend Wind weht und das Team Zeit hat, beim Training auf dem See. „Da wir, das Team des WSC Dümmersee, nicht alle am Dümmer wohnen, ist es nicht so leicht, Termine für ein gemeinsames Training zu finden.“

Beeindruckende Windsurfer

Direkte Vorbilder habe sie keine. „Ich finde viele Surfer und Surferinnen beeindruckend, zum Beispiel Lena Erdil. Ich habe sie beim DWC in Damp getroffen und es ist sehr bemerkenswert, wie gut sie bei den Männern mithalten kann. Oder zum Beispiel auch Amado Vrieswijk, den ich am vergangenem Wochenende beim Bundesligafinale und der Deutschen Meisterschaft Team und Jugend getroffen habe. Bei ihm ist es sehr beeindruckend, das er sowohl im Slalom als auch im Foilen und im Freestyle weit oben in der Weltrangliste mitfährt.“

 

In Richtung Slalom

Auch Louisa Moldenhauer stehen die Disziplinen weiter offen. Denn zunächst hat sie sich zwar für das Bic Techno entschieden, doch was kommt danacht? „In erster Linie habe ich mich für das Bic Techno entschieden, da man in dieser Klasse sehr gut Regatta-Erfahrungen sammeln kann und einen Wettkampf unter fairen Bedingungen hat, da jeder das gleich Material fährt. Allerdings habe ich vor, nach dem Bic Techno nicht in die Raceboard-Disziplin umzusteigen, sondern mich eher in die Slalom Richtung zu orientieren.“

Bildernachweis: Louisa Moldenhauer

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