„Das beste Gefühl der Welt“

von Friederike Hiller

Ein Leben ohne Surfen kann sich Bianca Dootsen nicht mehr vorstellen. Die Longboard-Surferin mit deutschen Wurzeln lebt in Kalifornien und lässt keine Ausreden gelten, nicht ins Wasser zu gehen.

Foto: Hannah Morse

Die amtierende deutsche Meisterin im Wellenreiten lebt in Kalifornieren – mit deutschen Wurzeln. Daher zählt Bianca Dootsen zum Nationalteam und startet mit dem Longboard bei der WSL Womens Longboard Tour. Im September geht es an die Titelverteidigung bei den deutschen Meisterschaften. Wie die Surferin ins Nationalteam kam, hat sie uns im Interview erzählt.

Sportlich die eigenen Wurzeln vertreten

Coastwriter: Wie ist es dazu gekommen, dass Du Teil der Deutschen Surf-Nationalmannschaft geworden bist?
Bianca Dootsen: Ein Freund von mir fing an, für das Team Kanada mit doppelter Staatsbürgerschaft zu surfen. Ich wusste, dass meine Mutter ihre behalten hatte, und ich wollte gerne meine Wurzeln vertreten, also haben wir uns mit meiner doppelten Staatsbürgerschaft beschäftigt und wie ich für Deutschland surfen könnte.

Foto: Sarah Lee

Familiäres Nationalteam

Wie fühlt es sich an, für ein anderes Land zu surfen?
Es fühlt sich unglaublich an. Das Team selbst ist ziemlich klein, sodass man mit jedem in Kontakt kommt und sich wie in einer Familie fühlt.

Wo trainierst Du?
Mein Lieblingsplatz zum Trainieren ist mein Heimat-Spot Pleasure Point in Santa Cruz, Kalifornien.

Foto: Surfshots Noosa

Surfen bei Weltmeisterschaften und Olympia

Was sind Deine Ziele?
Meine Ziele für das Surfen sind die Qualifikation für die WSL World Longboard Championships, die Fortsetzung der Wettkämpfe für Deutschland bei den ISA World Longboard Championships im nächsten Jahr und die Qualifikation für die Olympiade, wenn das Longboard-Surfen mit ins Programm aufgenommen wird.

Wann hast Du begonnen zu surfen?
Ich stand das erste Mal auf einem Surfbrett, als ich zwölf Jahre alt war. Es war das beste Gefühl der Welt.

Foto: Edin Markulin

Unzählige Möglichkeiten

Was vermisst Du, wenn Du nicht auf dem Wasser sein kannst?
Ich bin jeden Tag im Wasser, egal unter welchen Bedingungen. Wenn ich es verpasse, liegt es meist daran, dass ich krank bin oder reise. Ich versuche einfach, aktiv zu bleiben und Surffilme zu sehen.

Wie hat das Surfen Dein Leben verändert?
Ich konnte mir mein Leben ohne Surfen nicht vorstellen. Es hat mir meine Freunde, Reisen und unzählige andere Möglichkeiten gebracht.

Bildnachweis Titelfoto: Hannah Morse

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