Spot-Serie: Heimat des Windsurfens

von Friederike Hiller

Was macht meinen Platz am Wasser in Eckernförde zum Lieblingsort?

Hier ist das Wasser ihre Heimat: Locals zwischen Strande und Eckernförde im Bereich der Lokalen Tourismus Organisation Eckernförde (LTO Eckernförder Bucht) berichten, was sie an ihrem Homespot begeistert und weshalb es sie dort aufs Wasser zieht. Am Ende der Eckernförder Bucht heißt es: Warten auf den Ostwind. Denn wenn der Ostwind frisch über die Ostsee fegt und den Südstrand von Eckernförde erreicht, dann wird es hektisch an Land. Darauf haben die Wind- und Kitesurfer gewartet. Und wenn sich der Wind zum Sturm ausgeweitet hat, sind auch Wellenreiter nicht mehr fern.

Foto: Erk Petersen

Tradition auf dem Wasser

Foto: Angela Harst

Wassersport vor Eckernförde hat eine lange Tradition. 1980 begann Torsten Harfst in der Windsurfschule Kiekut. Zu der Zeit übte er mit Holzmast und einem Board, das 25 bis 30 Kilogramm wog. „Damals kam der Windsurfboom hier rüber. Wir waren mit 15 bis 20 Leuten in der Bucht.“ Als der ehemalige Windsurfer, der mittlerweile fast ausschließlich zum Kitesurfen aufs Wasser geht, zur Bundeswehr musste, entschied er sich für einen Stützpunkt am Meer und landete in Eckernförde. „Da habe ich die ersten Surfer gesehen und gedacht, dass ich das auch mal ausprobieren will.“ Gedacht, getan und bis heute nicht mehr aus den Augen verloren.

Foto: Angela Harfst

Ab in die Eckernförder Welle

Und dann kam der Kiteboom. 2001 war es soweit, der Ostwind blies und Torsten Harfst unternahm seine ersten Kiteversuche vor dem Südstrand. Erst entschied er sich nur dafür, wenn der Wind fürs Windsurfen nicht ausreichte und er mit einem großen Schirm so trotzdem aufs Wasser kam. Doch dann kamen die Kiteboards für die Welle und Torsten Harfst wurde zum „Wellenfreak“. Ab und zu läuft eine langgezogene Welle durch die Eckernförder Bucht bis zum Südstrand – perfekte Bedingungen für Wellenliebhaber, die direkt vor der Haustür dieses Gefühl genießen wollen.

Foto: Erk Petersen

Spot mit Düseneffekt

„Im frühen Sommer und Herbst entsteht hier eine lokale Thermik. Die Bucht wird bis zum Ende hin immer schmaler – ein Düseneffekt“, erklärt der Eckernförder die Vorzüge seines Heimat-Spots. „Der Spot ist toll, auf den Sandbänken brechen Wellen und die können auch mal hüfthoch sein“, gerät er ins Schwärmen. So entstehe beispielsweise bei optimalen Bedingungen eine Longboardwelle im Kiekut.

Viel Platz zum Springen

Foto: Erk Petersen

Der breite Strand, ein Parkplatz direkt davor und die entspannte Atmosphäre sind es, die Torsten Harfst so liebt. Nur bei westlichen Winden mache es mit dem Kite keinen Spaß. Und wenn er erst einmal den Trubel am Strand hinter sich gelassen hat, dann steht ihm die gesamte Bucht zur Verfügung. Viel Platz um ungestört seine Kreise zu ziehen und zu springen. „Die Freiheit, das Verbundensein mit der Natur, neue Manöver entdecken. Es wird nie langweilig“, das erlebt er auf dem Wasser.

 

 

 

 

Spot-Check Eckernförde

  • Wellen bei starken Ostwinden
  • Düseneffekt bei Ostwind
  • Kite-, Windsurfer und Wellenreiter
  • Parkplatz direkt am Strand (kostenpflichtig)
  • Surfschule
  • Strand-Bar
  • Toiletten

 

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