Wild und windige Wellen zur DM

von Friederike Hiller

Pfandflaschen, Wasser-Abfalleimer und Mülltrennung: Überall auf der Welt laufen Kampagnen, um Plastikmüll zu vermeiden oder ihn wieder aus dem Meer zu fischen. „Wenn das Meer das Zeug wieder ausspuckt, haben wir wenigstens die Chance aufzuräumen“, also Ärmel hochkrempeln und los.

Harte Arbeit und mega Spaß

„Der Forecast sieht zwar nach sehr harter Arbeit aus, aber ich freue mich schon mega auf das Event und fühle mich super fit trainiert“, freute sich Valeska Schneider auf den heutigen Start. „In den Freesurfs bisher hat man gesehen, dass die Konkurrenz dieses Jahr auch extrem stark ist und ich glaube, dass es ein richtig spannendes Rennen wird.“ Große Wellen sind für sie kein Problem, die kennt sie von ihrem derzeitigen australischen Wohnort. Ich freue mich auch schon auf die Konkurrenz. Das wird ein cooler Kampf, da alle auf einem recht ähnlichen Level sind.“ Ihr Ziel: ihren dritten Platz aus dem Vorjahr verbessern.

Foto: Patrick Steiner/DWV

Beste Sessions die, von denen man es nicht erwartet

Bereits seit drei Wochen ist Lilly von Treuenfels vor Ort. Die Junioren-Siegerin des Vorjahres tritt zum letzten Mal bei den Juniorinnen an, um und ihren Titel zu verteidigen. Aber sie sucht bereits den direkten Vergleich bei den Open Women und startet auch in der Klasse. „Ich hoffe, dass ich dieses Jahr mein ganzes Potential zeigen kann und hoffe natürlich auf gute Wellen, wobei es bis jetzt eher sehr windig, groß und durcheinander aussieht. Aber man weiß ja nie, die besten Sessions sind ja häufig die, von denen man es nicht erwartet.“ Sie freue sich auf die DM, denn „das SurfLevel ist vom letzten Jahr noch mal richtig gestiegen und ich denke es wird ein guter Contest.“

Foto: Patrick Steiner/DWV

Viel Wind und Durcheinander am ersten Morgen

Wind - und das auch noch onshore – mit Beratungen über die aktuelle Wettersituation startet der erste Tag der Deutschen Meisterschaften im Wellenreiten in Saint Girons Plage. Im Training haben die Surfer bereits den Atlantik getestet, um bis zum 16. September um den Titel zu kämpfen. Neben den Klassen Open und Longboard ist in diesem Jahr auch eine Wertung für Surfer mit Behinderung vorgesehen: Adaptive Surfing. Acht Surfer haben sich dafür eingetragen.

Foto: Patrick Steiner/DWV

Herausfordernde Bedingungen erwartet

Drei Jahre ist es her, dass die Meisterschaften zum letzten Mal zu Gast in ihrem Ursprungsort St. Girons Plage waren. In ihrem 21. Jahr sind sie zurück. „Wir erwarten ein hohes Niveau und der Forecast verspricht herausfordernde Bedingungen“, so Jens Unger von Wavetours. Der Vorjahressieger bei den Open Men Marc Piwko bestätigt die Einschätzung von Valeska Schneider auch bei der männlichen Konkurrenz. Sie werden von Jahr zu Jahr größer. „Leicht wird es also nicht, aber das macht es erst interessant. Ich hoffe auf gute Wellen und sehr viel Spaß!“

Foto: Patrick Steiner/DWV

„Ich wünsche allen gute Wellen“

„Ich wünsche allen gute Wellen, so dass jeder sein Bestes zeigen und sein volles Potenzial aussurfen kann. In erster Linie hoffe ich, dass wir alle sehr viel Spaß haben werden“, so Lilly von Treuenfels.

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