Weltmeister gefunden, Qualifikation geschafft

von Friederike Hiller

Die Chance auf seine dritten Olympischen Spiele gesichert: Windsurfer Toni Wilhelm hat als erstes Mitglied der deutschen Segel-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im israelischen Eilat die Voraussetzungen für einen Startplatz für Rio geschaffen.

Die WM-Titel gehen nach Polen

Der letzte Tag der RSX-Windsurf-Weltmeisterschaften startete Samstag mit schwachen Winden. Doch im Laufe des Tages frischte er auf und so konnten die Medal Races gestartet werden. Die schwierigen Bedingungen konnten Piotr Myszka und Malgorzata Bialecka für sich nutzen und holten Weltmeister-Titel nach Polen. Der einzige deutsche Starter, Toni Wilhelm vom Württembergischen Yacht-Club, surfte auf den 16. Platz. Damit erfüllte der Sportwissenschaftler aus dem Audi Sailing Team Germany die Voraussetzungen für die nationale Olympia-Qualifikation. Er wird somit dem Deutschen Olympischen Sportbund vorgeschlagen und hat die Chance, zum dritten Mal in seiner Karriere an Olympischen Spielen teilnehmen zu können.

Toni Wilhelm hofft auf Startplatz

In einem Feld von 81 Teilnehmern kam Toni Wilhelm zwar nur auf den 16. Platz, aber laut Informationen der Segel-Nationalmannschaft war sein oberstes Ziel die Olympia-Qualifikation. „Es ist supergeil, dass ich jetzt die Chance habe, zum dritten Mal an den Olympischen Spielen teilnehmen zu können“, wird der 33-Jährige zitiert. „Dass ich es kann, zeigen meine guten Einzelergebnisse. Ich muss aber im Hinblick auf Rio weiter an meiner Konstanz arbeiten. Dafür stehen jetzt die nächsten Weltcups als Wettkampftraining auf dem Programm.“ Ob der Windsurfer einen der begehrten Startplätze erhält und nach Rio de Janeiro reisen darf, entscheidet der DOSB am 31. Mai.

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