Einfach mal aufs Treppchen gesegelt

von Friederike Hiller

Einfach nur das Medaillenrennen gewinnen – das haben Frederike Loewe und Anna Markfort im 470er beim World Cup in Enoshima umgesetzt und sich so die Bronzemedaille beim Saisonende und gleichzeitigem Kick-Off für die olympische Saison gesichert. Sechseinhalb Wochen Japan liegen hinter den beiden Seglerinnen.

„Der Sailing World Cup hat für uns zum einen das Ende einer langen Zeit in Japan bedeutet, ist aber auch gleichzeitig der erste Weltcup der Saison 2020 und somit des olympischen Jahres. Somit war sie nicht nur Saisonfinale, sondern gleichzeitig Kick-Off-Event für die olympische Saison“, fassen die beiden zusammen. Erst sicherten die beiden bei den Weltmeisterschaften das Nationenticket für die deutsche Mannschaft im 470er der Frauen, dann folgten Trainingslager und Japan entdecken und abschließend noch eine Bronzemedaille.

Motivation für das olympische Jahr

„Nach dem Gewinn der Bronzemedaille reisen wir natürlich mit einem sehr guten Gefühl aus Japan ab und freuen uns schon jetzt, im nächsten Jahr wieder hier zu sein“, freuen sich die beiden. „Abgesehen von der Medaille sind wir auch mit unserer Leistung, die wir über die letzten Wochen hinweg steigern konnten, zufrieden und wissen genau, an welchen Ecken wir noch arbeiten müssen.“ Zudem habe aber die Zeit in Japan auch gezeigt, was sie auf dem olympischen Revier draufhaben und wo sie mit gezieltem Training landen können. „Das motiviert unheimlich für die kommende Saison.“

Foto: Sailing Energy/World Sailing

Gesagt, getan

Auf Position sechs waren Frederike Loewe and Anna Markfort ins Medal Race beim Auftakt der Weltcup-Saison 2019/2020 gestartet und das sie bis zum Ende fighten können, haben sie bereits mehrfach bewiesen – so auch dieses Mal. „Wir sind superglücklich, dass wir hier am Ende noch eine Medaille einsacken konnten“, erklärte die Steuerfrau. „Am Morgen haben wir uns noch fast lachend gesagt, dass wir dafür ja ‚einfach‘ nur das Medaillenrennen gewinnen müssen. Gesagt, getan! Uns hat das Ergebnis gezeigt, dass wir auch bei wenig Wind segeln können.“

Foto: Sailing Energy/World Sailing

Ein bisschen Erholung

In den nächsten zwei Wochen wollen sich die beiden von den Strapazen der Saison und der letzten, sehr intensiven sechs Wochen erholen und dann Mitte September wieder mit dem Wassertraining starten. Fredi wird für ein paar Tage an den Gardasee fahren zur aktiven Erholung und Anna wird Zeit mit ihrer Familie und Freunden in Berlin verbringen und anschließend bei der Segel-Bundesliga in Kiel als Moderatorin dabei sein.

Bildnachweis Titelfoto: Sailing Energy/World Sailing

Foto: Sailing Energy/World Sailing

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