Tag des Wassertieres

von Friederike Hiller

Wie wäre es, wenn heute der Tag des Wassertieres wäre? Erklären wir ihn dazu und freuen uns darüber, die im und am Wasser lebenden Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Mit knautschigen und fröhlichen Bildern auf den Meeresschutz aufmerksam machen ohne schockierende Mülltürme. Denn wir können alle dazu beitragen, die Schönheit der Natur und ihrer Bewohner zu erhalten.

Foto: Jcob Nasyr/Unsplash

Was wir von einer Meeresschildkröte lernen können, beschreibt John Strelecky in „Das Café am Rande der Welt“. Eine Kellnerin namens Casey erzählt, wie sie als Schnorchlerin von einer Grünen Meeresschildkröte abgehängt wird. Um hinter das Geheimnis der unscheinbaren Geschwindigkeit der Schildkröte zu kommen, beobachtet sie diese und stellt fest, dass sie mit und nicht gegen die Strömung arbeitet. Kommt eine Welle, paddelt sie nur so viel, dass sie auf der Stelle bleibt. Doch die Strömung, die darauf folgend wieder in Richtung Meer zieht, nutzt sie. Casey kämpfte gegen die Wellen, die Schildkröte schwamm mit ihnen.

 

 

Zu wenig Eis: Der König der Arktis leidet unter dem Klimawandel. Laut Deutscher Stiftung Meeresschutz soll sich bereits die Eisbären-Population in der südlichen Beaufortsee halbiert haben. Immer weitere Strecken müssen sie im eiskalten Wasser zurücklegen. Für die Eisbärenbabys ein Problem. Wenn sie sich entscheiden, das immer weiter zurückgehende Eis zu verlassen, haben sie das nächste Problem: genügend Nahrung zu finden.

 

Vergnügt durchs Leben watscheln – ein Wunsch, der häufig zusammen mit einem Pinguinbild auftaucht. Ein bisschen tollpatschig sind sie auch – aber nur an Land. Im Wasser erreichen sie Geschwindigkeiten bis zu 36 Kilometern pro Stunde. Zudem kleiden sie sich stilsicher im Frack, halten es bei bis zu minus 60 Grad Celsius aus und sind sich treu. „Leider schrumpfen die Populationen aller Pinguinarten weltweit. In der Antarktis wollen wir das größte Schutzgebiet der Welt errichten, denn nur so finden diese wunderbaren Vögel auch weiterhin ausreichend Futter und sichere Brutplätze“, erklärt Greenpeace.

„Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft“ Ernest Hemingway.

Beifang, Überfischung, Plastikmüll, Geisternetze, Tourismus, Schifffahrt, Lärm, Jagd: Die Liste der Gefahren ist laut der Gesellschaft zur Rettung der Delfine lang. Und so rücken immer mehr von ihnen auf die Liste der bedrohten Delfinarten.

Die Antarktis und ihre einzigartigen Bewohner: Eine raue Schönheit, die gefährdet ist. Nicht nur Klimawandel sondern auch industrielle Fischerei bedrohen den Lebensraum, erklärt Greenpeace. Ein Schutzabkommens wäre nötig. Doch Anfang November konnten die 24 Staaten der Antarktis-Kommission keinen Konsens finden. Russland, China und Norwegen torpedierten den einstimmig zu treffenden Beschluss.

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