Schauen, Testen oder Feiern

von Friederike Hiller

Kiten oder Surfen? Sylt oder Fehmarn oder doch Timmendorfer Strand? Das erste verlängerte Frühlingswochenende steht vor der Tür und wer gern aufs Wasser geht, muss sich entscheiden. Die Test- und Festival- und auch die Cup- und Mastersaison beginnt.

Foto: Choppy Water

Kiten und Feiern auf Sylt

Wer ein paar Tage mehr Zeit hat als nur das Himmelfahrtwochenende, der kann auf Sylt vom Kite- zum Windsurfen kommen. Dort beginnt das Summer Opening am Brandenburger Strand am 10. Mai mit den Kitesurf Masters. Die besten Kiter Deutschlands kämpfen um Punkte für den Meistertitel in den Disziplinen Freestyle, Racing und Slalom. Ab dem 14. bis Pfingsten werden dann die Schirme gegen Segel eingetauscht, wenn die Europameisterschaften der Windsurfer im Slalom starten. „Slalom ist die Speed-Disziplin im Multivan Windsurf Cup. Die Surfer können Geschwindigkeiten von über 60 Kilometern pro Stunde erreichen. Gleichzeitig ist keine andere Disziplin so einfach zu betreiben und von den Zuschauern so gut zu verfolgen wie der Slalom“, so die Agentur Choppy Water, die die Europameisterschaften vor Sylt ausrichtet. Auch die Surfer Gunnar Asmussen und Vincent Langer gehen mit an den Start. Wenn die Sonne untergeht ist der Tag aber noch lange nicht zu Ende, dann ist Party-Zeit für Zuschauer, Surfer und Kiter

Foto: Choppy Water

Testen und Party

Nicht nur zusehen, sondern selbst mitmachen und ausprobieren: Das ist beim Surf-Festival auf Fehmarn möglich. Es werden 40.000 Gäste auf den 40.000 Quadratmetern Event-Fläche am Südstrand erwartet. Viele Marken präsentieren dort ihr neustes Material und laden zum Test auf dem Wasser ein. Und sollte der Wind mal nicht so pusten wollen, dann stehen auch SUPs zum ausprobieren bereit. Natürlich sind sowohl Pros wie Leon Jamaer, Klaas Voget und Bernd Flessner vor Ort als auch Partys am Abend geplant. Neben dem Testival könnt ihr auch beim German Freestyle Battle zuschauen.

Foto: Choppy Water

Künstliche Wellen ausprobieren

Wer nicht darauf achten möchte, ob Welle und Wind stimmen, der kann vor der Seebrücke am Timmendorfer Strand bei den „Surf-Days“ auf die künstliche Welle umsteigen. 30 Minuten hat jeder mit insgesamt vier Personen gleichzeitig auf der Welle Zeit, sein Können zu zeigen oder ganz neu ins Surffeeling einzusteigen.

„Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder vielen Surfern und Neueinsteigern dieses tolle Erlebnis, unabhängig vom Wind, ermöglichen zu können“, sagt Joachim Nitz, Geschäftsführer der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH. Mit vier Pumpen wird das Wasser eine fünf Meter breite Anlage hinaufgepumpt, sodass auf dem wellenförmigen Untergrund ein etwa 15 Zentimeter dicker Wasserfilm zum Surfen entsteht.

Bildnachweis Titelfoto: Choppy Water

Foto: Brand Guides / Art Jungle

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